|
ipConvPSProtokollkonverter mit integrierter Profibus-DP, Slave Schnittstelle
Anwendungsbeispiele ipConvPS
Konfiguration
Diagnose
Logging
Simulation
Implementierte Protokollstacks
Hardware
Referenzen
ipConvPS ist ein universeller Protokollkonverter zur Konvertierung von
Standardprotokollen auf das Profibus-DP, Slave Protokoll. ipConvPS basiert auf
ipConv und verfügt grundsätzlich über die gleichen Fähigkeiten. Im Gegensatz
zu ipConv ist der Funktionsumfang auf etablierte Standardprotokolle
eingeschränkt, wodurch ein günstigerer Preis möglich wird.
ipConvPS ist in Verbindung mit dem Hardwaremodell HECPS verfügbar.
Zusammen mit Hard- und Software wird ein Dienstleistungspaket angeboten, das
folgende Punkte enthält:
- Konfiguration des Systems nach Kundenwunsch
- Support per Email oder telefonisch
Folgende Anwendungsbeispiele ipConvPS veranschaulichen einige
Einsatzmöglichkeiten.
Konfiguration
Die Konfiguration des Systems erfolgt komplett über einen
Webbrowser. Keine weiteren speziellen Konfigurationstools sind erforderlich,
außer einem normalen Notebook mit Netzwerkschnittstelle und einem Webbrowser.
 |
Die erste Seite erlaubt den Zugriff auf alle relevanten
Funktionen von ipConv und zeigt auf einen Blick den Zustand des Systems.
Folgende Funktionen stehen hier zur Verfügung:
- Sicherung und Wiederherstellung der kompletten Konfiguration
- Softwareupgrade
- Bearbeitung der Konfigurationsparameter
- Import von Konfigurationsinformationen aus Tabellen
- Starten und Stoppen des Systems
- Zugriffe auf Diagnoseinformationen (siehe Diagnose)
- Zugriff auf das Prozessabbild und Simulation von Daten (siehe
Simulation)
- Zugriff auf aktuelle Logdateien (siehe Logging)
|
| Nebenstehend findet sich ein
Beispiel für die Konfiguration eines Protokollstacks (in diesem Fall
IEC 60870-5-101, Master). Hier werden alle Parameter mit den eingestellten Werten,
den dazugehörigen Maßeinheiten und einer Kurzbeschreibung angezeigt. Durch
Klicken auf den Parameternamen kann der Wert verändert werden. Dazu wird
auch eine Langhilfe, falls vorhanden, eingeblendet. Der eingegebene Wert
wird sofort auf den erlaubten Wertebereich überprüft bzw. durch eine
Auswahlliste von vornherein auf gültige Werte eingeschränkt.
Es werden nur die notwendigen Parameter eingeblendet, d.h. wenn z.B. der
Typ der Linkschicht auf "unbalanced" gesetzt wird, werden auch nur die
entsprechenden Parameter eingeblendet. |
|
| Um große Mengen an Datenpunkten
schnell und effektiv bearbeiten zu können, bietet ipConv die Möglichkeit,
Daten aus Tabellen zu importieren. Die Tabellen werden aus Vorlagen erstellt
und können mit einem Tabellenkalkulationsprogramm (z.B. MS Excel) bearbeitet werden.
Durch Verwendung von Formeln wird die einzugebende Datenmenge auf ein
Minimum reduziert. Dadurch wird auch die Fehlerrate erheblich gesenkt. |
 |
Diagnose
Bei einem Protokollkonverter ist es wichtig, jederzeit auf
einen Blick den Zustand der Kommunikation auf allen Schnittstellen feststellen
zu können. Besonders dann, wenn kein mit dem System vertrautes Personal auf der Anlage
verfügbar ist, muss auch ein Laie dazu in der Lage sein.
 |
Über den Button "Diagnostics" auf der ersten Seite können die
Diagnoseinformationen abgerufen werden. Hier werden in einer klar
gegliederten Form die wichtigsten Informationen in Klartext mit Uhrzeit
angezeigt. Durch farbliche Hinterlegung wird signalisiert, ob der Zustand
normal ist oder nicht. Welche Informationen hier dargestellt werden, mit
welchen Texten und in welcher Farbe, wird mittels Konfiguration festgelegt.
Neben reinen Meldungen und Messwerten können hier auch Steuerbefehle, z.B. wie ein Button zum Auslösen einer Generalabfrage, dargestellt werden.
|
Logging
Bei Kommunikationsanwendungen ist es wichtig, jederzeit
feststellen zu können, welche Daten über das Protokoll übertragen werden und wie
die Daten von einem Protokoll in das andere konvertiert werden. Das ist
besonders dann wichtig, wenn es Probleme bei der Übertragung gibt. ipConv
verfügt über Fähigkeiten, alle Daten mitzuschreiben und diese zu archivieren.
 |
Zur
Verfolgung des Systemzustands und des Informationsflusses innerhalb des
Konverters bietet ipConv die Möglichkeit, alle bei den einzelnen Modulen
anfallenden Informationen mitzuschreiben und für eine bestimmte Zeit zu
archivieren. Folgende Daten können protokolliert werden:
- Alle über das entsprechende Kommunikationsmodul gesendeten und
empfangenen Daten zu/von ipConv
- Systemmeldungen d.h. Verbindungsabbrüche,
Kommunikationsfehlermeldungen etc.
- Konfigurations- und Softwarefehlermeldungen
Der Umfang der Daten, die protokolliert werden, wird durch die
Loggingebene festgelegt, die dynamisch (zur Laufzeit) oder statisch (in der
Konfiguration) pro Modul verändert werden kann. |
Die Loggingebene legt fest, in
welcher Form die gesendeten und empfangenen Daten dargestellt werden. Man
kann die Daten sowohl in Rohform (d.h. Hexdarstellung) als auch in
dekodierter, symbolischer Form anzeigen lassen oder beides. Das
nebenstehende Beispiel zeigt den Inhalt einer Logdatei erzeugt vom
IEC 60870-5-101, Slave-Protokollstack.Die Daten werden
direkt im lesbaren ASCII-Format abgelegt. Die Logdateien können über das
Webinterface zur offline Diagnose heruntergeladen werden. Über den TCP/IP-Dienst
"telnet" lässt sich die Kommunikation auch online verfolgen.
Alle protokollierten Daten werden zyklisch archiviert. Damit lässt sich
die Kommunikation über Tage bzw. sogar über Wochen (in Abhängigkeit vom
Datenaufkommen) verfolgen. |
19.01.99 10:24:01 IECAppl CA=286 connected !
(2): << M_EI_NA_1 SQ=0 NUM=1 T=0 P/N=0 CT=<init> CA=<286>
0: COI=<00>
(2): >> C_IC_NA_1 SQ=0 NUM=1 T=0 P/N=0 CT=<act> CA=<65535
0: QOI=<14>
(2): << C_IC_NA_1 SQ=0 NUM=1 T=0 P/N=0 CT=<actcon> CA=<28
0: QOI=<14>
(2): << M_SP_NA_1 SQ=0 NUM=61 T=0 P/N=0 CT=<inrogen> CA=<
131584: SIQ=<OFF Q=<>>
459272: SIQ=<OFF Q=<>>
459273: SIQ=<OFF Q=<>>
(2): << M_SP_NA_1 SQ=0 NUM=61 T=0 P/N=0 CT=<inrogen> CA=<
524800: SIQ=<OFF Q=<>>
852489: SIQ=<OFF Q=<>>
(2): << M_SP_NA_1 SQ=0 NUM=61 T=0 P/N=0 CT=<inrogen> CA=<
3015175: SIQ=<OFF Q=<>>
3473923: SIQ=<OFF Q=<IV >>
(2): << M_DP_NA_1 SQ=0 NUM=20 T=0 P/N=0 CT=<inrogen> CA=<
3014916: DIQ=<DIST Q=<>>
3539200: DIQ=<DIST Q=<IV >>
3539204: DIQ=<DIST Q=<IV >>
(2): << M_ME_NB_1 SQ=0 NUM=39 T=0 P/N=0 CT=<inrogen> CA=<
131840: SVA=<0> QDS=<Q=<>>
918784: SVA=<0> QDS=<Q=<>>
983808: SVA=<0> QDS=<Q=<>>
(2): << C_IC_NA_1 SQ=0 NUM=1 T=0 P/N=0 CT=<actterm> CA=<2
0: QOI=<14>
(2): << M_SP_TA_1 SQ=0 NUM=1 T=0 P/N=0 CT=<spon> CA=<286>
1049088: SIQ=<ON Q=<>> BT3=<IV>
|
Simulation
Besonders hilfreich bei Signaltests während der
Inbetriebsetzungsphase erweist sich die Fähigkeit von ipConv, alle Signale in
einfacher, projektbezogener Form darstellen und simulieren zu können. Dadurch
wird das Auffinden von Verdrahtungs- und Konfigurationsfehlern erheblich
erleichtert.
 |
Alle Datenpunkte können in einer hierarchischen Form, die
durch die Konfiguration vorgegeben wird, angezeigt werden. Die Benennung,
Schachtelungstiefe und der Signalumfang sind frei wählbar und können
projektspezifisch konfiguriert werden. Dadurch wird der Abruf von
Informationen auch durch Personal möglich, das nicht mit ipConv bzw. dem
entsprechenden Protokoll vertraut ist.
Neben dem Signalnamen wird der Informationstyp, Wert, Qualitätskennung und
der Zeitstempel (falls vorhanden) angezeigt.Gleichzeitig können die Daten
und Befehle direkt vom Webbrowser simuliert werden. Dies ist besonders dann
interessant, wenn nur ein Kommunikationspartner angeschlossen ist
(Leitstelle oder RTU). Bei Vorabtests lassen sich damit die meisten
Konfigurationsfehler im Voraus ausräumen, auch wenn nicht die gesamte
Kommunikationsstrecke steht. |
Mit Hilfe eines befehlsorientierten, interaktiven Tools kann man jederzeit
auf alle Informationen über eine protokollspezifische Adressierung zugreifen. Diese
Art des Zugriffs ist für Experten jederzeit möglich und muss nicht explizit
konfiguriert werden.
Implementierte Protokollstacks
| DNP V3.00, Master | DNP V3.00, Slave |
| HN Z 66 S 11/15, T63, Master | HN Z 66 S 11/15, T63, Slave |
| HITACHI HC4300, Master | HITACHI HC4300, Slave |
| Harris-5000/6000, Slave | Indactic 33/41, 2033, Master |
| Indactic 33/41, 2033, Slave | IEC 60870-5-101, IAWD Master |
| IEC 60870-5-101, Master | IEC 60870-5-101, Slave |
| IEC 60870-5-103, Master | IEC 60870-5-104, Master |
| IEC 60870-5-104, Slave | IEC 61850, Client |
| IEC 61850, Server | Modbus, Master |
| Modbus, Slave | Modbus TCP/IP, Master |
| Modbus TCP/IP, Slave | OPC DAXML 1.01 Server |
| Profibus-DP, Slave (ORSI) | Profibus-DPV0, Slave |
| Profibus-DPV0, Slave (Erweiterte Version) | SEAB 1F, Master |
| SEAB 1F, Slave | SNMP, Client |
| Sinaut ST1, Slave | TASE.2, Client |
| TASE.2, Server | Telegyr 065, Master |
| Telegyr 102, Master | Telegyr 809, Master |
| Telegyr 809, Slave | Tracec 32, 62, 92, 92P, 122, 130 & 142 Master |
Hardware
 | HECPS | Kompakter Controller zur Hutschienenmontage mit Profibus-DP, Slave Schnittstelle Details...
|  |
 | FWU | Fernwirkumsetzer für beliebige Puls-Code und Puls-Dauer modulierte Protokolle Details...
|  |
 | CS | Kanalumschalter zur Kopplung zweier redundanter Geräte an eine Kommunikationslinie Details...
|  |
Referenzen
 | TOTAL AKPO Details...
| Nigeria | ipConvPS | Profibus-DPV0, Slave (Erweiterte Version) / IEC 60870-5-104, Master / |
|