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ipConvLite Gateway bietet eine universelle Möglichkeit, Geräte der
Siemens® Simatic®
S7-300/400 Familie an Protokolle wie IEC 60870-5-101, IEC 60870-5-103, IEC 60870-5-104,
Telegyr 809, OPC etc. anzubinden. Dabei ist kein Eingriff in die (evtl.
bereits bestehende) Programmierung der Simatic erforderlich !
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Vorteile auf eine
Blick |
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Der Zugriff auf die Daten der S7 erfolgt über die sogenannte FETCH/WRITE-Schnittstelle.
Damit ist ein direkter Zugriff auf die Datenbausteine, Ein/Ausgabebereiche,
Merker, Peripherie-Ein/Ausgänge, Timer und Zähler möglich. Die Programmierung
der S7 wird dabei nicht verändert. Es muss lediglich eine zusätzliche
Kommunikationsverbindung projektiert werden.
Folgende Transportverbindung können verwendet werden:
Die Form des Zugriffs über die FETCH/WRITE-Schnittstelle ist konfigurierbar
im Bezug auf die Größe und Art des Datenbereichs und die
Zugriffsgeschwindigkeit.
Die Daten werden als einzelne Informationsobjekte extrahiert und können als
einzelne Informationsobjekte weitervermittelt werden. Dabei kann eine beliebige
Zuordnung zwischen Simatic-Adressen und den Zielprotokolladressen getroffen
werden. Die zu übertragende Datenmenge kann auf diesem Wege auf das
Nötigste eingeschränkt werden. Die Konfiguration der einzelnen Datenpunkte
erfolgt mit Hilfe eine Excel-Tabelle (siehe ipConvLite). Die Verarbeitung,
Skalierung, Konvertierung der Datenpunkte ist natürlich auch möglich und gehört
zum Standardfunktionsumfang von ipConvLite.
Die Zeitstempelung der Informationen kann lokal bei Änderung in ipConvLite
erfolgen. Dazu muss die interne Uhr von ipConvLite synchronisiert werden.
Dies kann entweder über das Protokoll (z.B IEC 60870-5-101) , über NTP oder ein
externes GPS/DCF77-Modul erfolgen.
Die Qualitätskennung der Informationsobjekte wird vom Kommunikationszustand
mit der Simatic abgeleitet .d.h. wenn als Zielprotokoll IEC 60870-5-101 verwendet
wird, so werden bei Verbindungsabbruch mit der Simatic alle entsprechenden
Informationsobjekte mit der Qualitätskennung "invalid" bzw. "not topical"
übertragen. Bei erneutem Verbindungsaufbau werden alle Datenpunkte als "valid"
mit dem aktuell gültigen Wert an das Leitsystem gesendet.
Für weitere Details siehe ipConvLite.
Anwendungsbeispiele
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Beim nebenstehenden Beispiel handelt es sich um ein
Gateway, das ein entferntes Leitsystem über das IEC 60870-5-101-Protokoll mit
Daten versorgt. Zusätzlich werden die Daten parallel zur lokalen
Überwachung und Steuerung über die OPC DA XML-Schnittstelle
bereitgestellt. |
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Das nebenstehende Beispiel zeigt einen redundanten
Aufbau. Die Redundanzkopplung kann entweder über eine RS232-Linie oder
über Ethernet realisiert werden. Das jeweils aktive Gerät wird vom
passiven überwacht. Bei Ausfall des aktiven Geräts wird das bis dahin
passive Gerät aktiviert und übernimmt die Kommunikation. Das
übergeordnete Netzleitsystem wird ebenfalls redundant über IEC 60870-5-104
mit Daten versorgt.
Zusätzlich erfolgt die Kommunikation mit einer Steuerung über Modbus-Protokoll.
Hier können die Daten auch direkt zwischen der Modbus-Steuerung und der
Simatic-Steuerung übertragen werden. |
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